Arbeiten in Frankfurt - Die besten Gebrauchten für Pendler

Gebrauchtwagen für Pendler

Wer als Pendler auf deutschen Straßen unterwegs ist, den plagen die hohen Benzinpreise besonders. Wir möchten Ihnen zeigen wie Sie Kosten einsparen können und was die günstigsten Gebrauchten für Sie als Pendler sind. Dabei stellen wir Ihnen verschiedene Fahrzeugklassen vor. Oft Werben die Hersteller mit einem Spritverbrauch von unter 4 Litern. Aber ist dies im normalen Berufsverkehr auch wirklich möglich? Kann man die Angaben wörtlich nehmen, oder sind dies nur Zahlen auf dem Papier? 

Meist stellt sich heraus, dass die aufgeführten Werte nur bei Idealbedingungen zu erreichen sind. In der Realität sieht dies dann meist anders aus. Denn das standardisierte Messverfahren entspricht nicht dem normalen Straßenverkehr. Wir haben uns einmal im Internet umgeschaut und recherchiert, was die Fahrzeuge unter normalen Bedingungen verbrauchen. Einen sparsamen Gebrauchten finden Sie übrigens auch beim Autoankauf Wiesbaden.

So wird der Durchschnittsverbrauch ermittelt

Grundsätzlich ist es natürlich immer eine gute Idee, ein spritsparendes Auto zu fahren. Damit sparen Sie nicht nur Kosten, sondern durch den geringeren Verbrauch wird die Umwelt auch weniger belastet. Denn die klimaschädlichen Stoffe verringern sich mit jedem Liter Benzin, der nicht verbrannt werden muss. Dadurch kann ein sparsames Auto auch positiv auf die Klimaentwicklung Einfluss haben. Das bedeutet also, je mehr Kraftstoff eingespart wird, desto weniger wird die Umwelt belastet. Zwar weisen die Hersteller immer wieder verbrauchsarme Fahrzeuge an, im Alltag sieht es dann aber meist anders aus. Denn in den meisten Fällen benötigen die Autos mehr als die Hersteller angeben.

 

Ermittelt wird der Verbrauch nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus. Allerdings beziehen sich die gemessenen Werte nicht auf den tatsächlichen Verbrauch, sondern auf den Schadstoffausstoß. Zudem testen die Hersteller unter Laborbedingungen. Mit dem normalen Straßenverkehr hat das weniger zu tun. Das kann dazu führen, dass die tatsächlichen Werte deutlich über den angegebenen Werten liegen.

Das können Sie selber machen

Aber nicht nur das Fahrzeug selber, auch Sie können etwas für einen niedrigen Spritverbrauch machen. Besonders wichtig sind hier ein vorausschauendes Fahren und ein schnelles Schalten. Setzen Sie nun noch auch neue Reifen mit einem geringen Rollwiderstand, können Sie schon einiges für Ihren Geldbeutel und die Umwelt machen. Die Fahrweise ist besonders wichtig um den einen oder anderen Liter einsparen zu können. Denn auch der beste Spritsparer nutzt Ihnen nichts, wenn Sie die Drehzahlen immer bis zum Ende ausfahren. Nur mit der richtigen Fahrweise könne Sie hier wirklich etwas bewirken. 

 

Aber auch die Bauweise des Fahrzeugs ist für den Verbrauch entscheidend. Je weniger Widerstand entsteht, desto höher ist auch der Wirkungsgrad. Wichtig ist hier:

  • Luftwiderstand
  • Rollwiderstand
  • Reibungswiderstand
  • Trägheitskraft
  • Schwerkraft

Je nach Situation wirken diese Kräfte auf das Fahrzeug ein und können den Verbrauch auch negativ beeinflussen. 

 

Denken Sie ebenfalls daran, dass Sie Ihr Auto immer ausräumen. Experten haben errechnet, dass eine Zuladung von 100 kg bis zu 0,6 Liter Mehrverbrauch auf 100 km ausmachen kann. Entfernen Sie also nicht benötigtes Zubehör oder Getränkekisten schnell aus Ihrem Auto. Noch mehr sparen Sie, wenn Sie nicht benötigte Fahrradträger oder Dachboxen entfernen. Hier können Sie bis zu 50 Prozent sparen. Sollten Sie die Träger benötigen, fahren Sie nicht schneller als 130 km/h. Denn je schneller Sie unterwegs sind, desto höher wird hierdurch der Spritverbrauch.

Technik kostet

Mittlerweile gehören eine Klimaanlage oder eine Winterheizung zur Standardausrüstung. Je nach Motor und Kühlleistung verursacht eine Klimaanlage bis zu 0,7 Liter Mehrverbrauch. Eine Standheizung schafft es auf bis zu 0,25 Liter. Möchten Sie auf diesen Luxus nicht verzichten, nutzen Sie die Annehmlichkeiten mit Bedacht.

 

Verzichten können Sie allerdings auf Wundermittel, mit denen Sie laut Werbung Sprit sparen können. Unabhängige Institute und der ADAC haben all diese Mittel getestet und alle sind zu einem Ergebnis gekommen: Positiv beeinflussen diese den Verbrauch nicht. Wesentlich wichtiger ist es, wenn Sie den Motor Ihres Autos regelmäßig warten lassen.

Die sparsamen Fahrzeuge

Das Auto selbst ist aber immer noch der entscheidende Faktor. Wir haben uns ein paar Fahrzeuge angesehen und auf den tatsächlichen Verbrauch getestet. Vorweg können wir sagen, dass alle Fahrzeuge über den Angaben der Hersteller liegen. Im Schnitt können Sie davon ausgehen, dass der tatsächliche Verbrauch zwischen 1,5 und 2 Litern über den Herstellerangaben liegt. 

 

Aufgrund des geringen Gewichts gehören die Kleinstwagen natürlich zu den wahren Spritsparern. Aber auch in der Kompaktklasse gibt es einige Autos, die durchaus als sparsam bezeichnet werden können. Besonders auffallend war aber der  Peugeot 308 BlueHDi FAP 120 Stop&Start, der vom Hersteller mit einem Verbrauch von nur 31 Litern angepriesen wird. In der Realität werden Sie es allerdings kaum schaffen, diesen unter 5 Litern zu halten.

 

Zu den sparsamsten Modellen zählen:

  • Peugeot 208 – Diesel – 4,7 Liter
  • Dacia Logan – Diesel – 4,8 Liter
  • Ford Focus – Diesel – 4,9 Liter
  • Opel Astra – Benzin – 5,9 Liter
  • Toyota Yaris – Benzin – 6,1 Liter
  • Skoda Octavia – Benzin – 6,4 Liter

Gas oder Hybrid

Zusätzlich können Sie heute fast jedes Fahrzeug auf Gasantrieb umstellen. Einige Hersteller bieten dies sogar bereits ab Werk bei einem Neuwagenkauf an. Neben dem Benzinantrieb können Sie so auch Gas fahren. Dazu wird ein Tank meist in die Reserveradmulde verbaut. Hier wird in der Regel Autogas verwendet, welches etwa 0,70 Euro je Liter kostet. Allerdings steigt automatisch durch die geringere Dichte auch der Verbrauch, so dass sich ein Umbau meist nach circa 30.000 km rentiert. Dann fangen Sie allerdings an kräftig zu sparen. 

 

Hybridmodelle sind eine weitere Alternative. Hier kommt zum Benzinantrieb ein Elektroantrieb hinzu. Dieses unterstützt entweder den Antrieb oder ist auch in der Lage das Auto selbstständig anzutreiben. Allerdings ist der Fahrzeugpreis hier deutlich höher. Hybridfahrzeuge lohnen sich nur bedingt für Pendler, da dieses ihre volle Stärke besonders im Stadtverkehr ausspielen können. 

 

Dies gilt auch für E-Autos. Aufgrund der geringen Reichweite eignen sich auch diese Modelle nur bedingt für Pendler. Haben Sie allerdings an Ihrem Arbeitsplatz die Möglichkeit Ihr E-Auto zu laden, kann sich der hohe Anschaffungspreis durchaus lohnen.